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2025

Der Titel Plot 2237 bezeichnet die Flurstücksnummer, also die offizielle Grundstücksnummer der Fuhrwerkswaage, wie sie auf allen städtischen Katasterplänen zu finden ist. Dieses Verorten bzw. Kartieren (engl. plot) hat Salmo Albatal als Ausgangspunkt für seine Intervention an der Hauptfassade, der MOUNTAINVIEW-Gallery, genommen. In Anlehnung an die Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft, hat Albatal eine zusätzliche Reihe von Fenstern auf Banner drucken lassen, um so das Bild eines gewöhnlichen zweigeschossigen Wohnhauses zu erzeugen. Die Markisen über jedem der Fensterbanner verstärken diese Illusion und öffnen die Mountainview Gallery zur Straße hin. Gleichzeitig hat der aus Syrien stammende Künstler und Architekt auch ein typisches Element arabischer Wohnbauten in seine neue Arbeit migriert: Das zentrale Banner ziert ein grauer Grundstein, auf dem in arabischer Schrift steht: „Dies(es Gebäude) ist durch die Gnade meines Herrn.“ Eigentlich als Ausdruck der Demut gedacht, werden diese Worte häufig missbraucht, um von illegalen Handlungen, die sich hinter den Türen und Fenstern zutragen, abzulenken und sich nach Außen hin fromm und rechtschaffen zu inszenieren. Auf diese Weise setzt sich Albatals Werk mit dem mehrdeutigen Begriff der Fassade auseinander und hinterfragt dessen Bedeutung im Kontext eines nachbarschaftlichen Umfelds.

Lyoudmila Milanova - „Wie Augen, wie Mund, wie Vögel, wie Sonne“

MOUNTAINVIEW-Gallery 13.3. - 6.4.2025

Eröffnung 14.3.2025 - 18 Uhr.

 

Die Arbeit von Lyoudmila Mialnova, an der Schnittstelle von Technologie, Natur und Wahrnehmung, umfasst neben Videokunst, kinetische Licht-installationen und Objekte, wie etwa „Baum des Sehens“, die Licht und Bewegung nutzen, um Räume neu zu definieren und biokosmische Rhythmen sichtbar zu machen.

 

 

 

 

 

Lukas Glinkowski - EAT THE RAINBOW

MOUNTAINVIEW-Gallery 15.12.2024 - 15.2.2025

Der Titel: Eat the rainbow zielt auf die gleichnamige Plattform, die zu Vielfalt und Bewusstheit bei der Auswahl von Lebensmitteln aufruft. Glinkowskis Arbeit stellt einen spielerischen, aber zugleich kritischen Dialog über Konsumkultur, Überfluss und visuelle Reize dar. Der Begriff Döner mit einem darübergelegenen Richtunsgpfeil auf dem 9. Banner ist ein Verweis auf einen tatsächlich nahe vorhandenen Imbiss, der diese 'Esswaren' tatsächlich anbietet.

Die neunteilige Konstellation ist geprägt von dem beliebten „Malen nach Zahlen“ Dabei ersetzt der Künstler jedoch die Zahlen durch Farbnamen. Die bewusst in Schwarz-Weiß gehaltene Arbeit lädt das Publikum dazu ein, sich die benannten Farben als Regenbogen – und damit eine bunte, gesunde und nachhaltige Vielfalt – vorzustellen.