Ausstellungen
Seit mehr als 30 Jahren werden Künstlerinnen und Künstler bevorzugt zu Einzelausstellungen eingeladen. Dabei steht im Vordergrund, dass jeweils eine neue Arbeit für die geplante Ausstellung konzipiert und auch realisiert wird. Der Installation kommt als bevorzugter Gattung hierbei eine besondere Bedeutung zu.
Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler realisierten im Laufe der Jahre Arbeiten, die entweder in einem Bezug zur Ausstellungshalle standen – architektonische Gegebenheiten aufgriffen, die Akustik thematisierten, das Volumen oder die Raumhöhe betonten – oder aber den Raum für großformatige Konzepte nutzten, die hier eine adäquate Umsetzung fanden – im Kontext mit der räumlichen Vorgabe.
Auch Maler wurden zur Auseinandersetzung mit der Halle eingeladen. So entstanden teilweise authentische Malerei- Installationen, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den örtlichen Gegebenheiten standen.
Der Ortsbezug beeinflusste natürlich die Erscheinungsform zahlreicher Arbeiten. Einige waren ausschließlich für den Zeitraum der Ausstellung konzipiert, andere jedoch auf Dauer. Zahlreiche Kunstwerke, die für die Ausstellungshalle realisiert wurden, befinden sich heute in Privatsammlungen, mehrere in Museen.
Zu den Einzelausstellungen erscheint in der Regel ein Katalog (16 Seiten), der als Ausstellungsmonographie sowohl die Exponate abbildet, wie auch den Wortlaut der Eröffnungsansprache wiedergibt. Bisher erschienen 46 Kataloge in dieser Reihe.
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